Microsoft drängt zur Migration von Server 2016 vor dem Support-Ende im Januar 2027

Microsoft drängt zur Migration von Server 2016 vor dem Support-Ende im Januar 2027

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Microsoft drängt zur Migration von Server 2016 vor dem Support-Ende im Januar 2027
Schwachstellen

Illustration mit KI erzeugt

Administratoren, die noch Windows Server 2016 einsetzen, müssen den 12. Januar 2027 als Stichtag für das Ende des erweiterten Supports im Blick behalten. Microsoft erklärt, das Sicherheitsupdate im Januar werde das letzte für dieses Release sein. Damit enden die monatlichen Sicherheitsfixes für das mittlerweile zehn Jahre alte Betriebssystem. BleepingComputer berichtete am 23. Oktober.

Alle Editionen von Windows Server 2016 sind betroffen: Datacenter, Essentials, MultiPoint Premium und Standard. Mit dem Stichtag endet auch der Support für die Essentials-Funktionen, darunter Remote Web Access und weitere Essentials-spezifische Funktionalität. Systeme, die nach dem letzten Update auf diesem Release bleiben, erhalten keine monatlichen Schutzmaßnahmen mehr gegen neu bekannt gewordene Sicherheitsbedrohungen.

Der Stichtag schließt einen Supportzyklus ab, der mit der allgemeinen Verfügbarkeit am 12. Oktober 2016 begann. Vorgestellt wurde das Release im September jenes Jahres auf Microsofts Konferenz Ignite. Der Mainstream-Support endete im Januar 2022, seitdem läuft der erweiterte Support weiter.

Microsoft empfiehlt Administratoren, sich vor dem Stichtag auf die Migration zu Windows Server 2025 vorzubereiten. Diese Version wurde im Januar 2024 über das Windows-Insider-Programm verteilt und im November 2024 allgemein verfügbar. Sie ist das neueste Release im Long-Term Servicing Channel (LTSC) von Windows Server.

Laut den von BleepingComputer zitierten Lifecycle-Informationen von Microsoft hat Windows Server 2025 bis November 2029 Mainstream-Support. Danach folgen fünf weitere Jahre erweiterter Support, der am 14. November 2034 endet. Außerdem bietet Microsoft über sein Evaluation Center eine kostenlose 180-Tage-Testversion für Organisationen an, die das Release vor der Bereitstellung evaluieren wollen.

Die Kompatibilität bei der Authentifizierung ist ein Aspekt dieser Bewertung. Laut dem Leitfaden zu Credential Guard von Microsoft aktivieren Upgrades auf Windows Server 2025 das Feature standardmäßig, sofern es nicht ausdrücklich deaktiviert wurde. Das Unternehmen rät Organisationen, ihre betrieblichen Szenarien zu testen, bevor sie Geräte mit Credential Guard aktualisieren.

Ist das Feature aktiviert, verliert CredSSP den Zugriff auf gespeicherte Anmeldedaten und Single-Sign-on-Anmeldedaten. Benutzer können jedoch weiterhin Klartext-Anmeldedaten angeben. Auch der Remote-Desktop-Client kann gespeicherte Windows-Anmeldedaten nicht an einen Remotehost senden. Entsprechende Versuche schlagen mit der Meldung Logon attempt failed fehl. Diese dokumentierten Einschränkungen können Authentifizierungsabläufe während eines Umstiegs auf das neuere Serverrelease beeinflussen.

Sicherheitsdossiers

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Quellen

Dieser Artikel ist eine eigenständige Aufbereitung auf Basis der folgenden Quellen.

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