TFG-Cyberangriff stört Systeme bei Phase Eight, Hobbs und Whistles

TFG meldet Cyberangriff auf Phase Eight, Hobbs und Whistles: Systeme offline, Filialen offen. Untersuchung zu Datenabfluss läuft, Umfang unklar.

TFG-Cyberangriff stört Systeme bei Phase Eight, Hobbs und Whistles
Datenlecks

Illustration mit KI erzeugt

The Foschini Group (TFG) hat am 13. Oktober 2026 einen Cyberangriff gemeldet, der die IT-Systeme von drei britischen Modemarken stört: Phase Eight, Hobbs und Whistles. Mehrere Systeme blieben offline, während Spezialisten den Einbruch untersuchten. Die Filialen blieben dennoch geöffnet.

TFG teilte mit, den Vorfall am Sonntag entdeckt zu haben. Das Unternehmen informierte die Anleger daraufhin über den SENS-Dienst der Johannesburger Börse, laut der Darstellung von The Record zur Meldung. Der Zeitpunkt der Entdeckung und der Zeitpunkt der öffentlichen Meldung sind getrennt zu betrachten. Ein Kalenderdatum für den Sonntag der Entdeckung wurde nicht genannt.

Störung auf drei Londoner Marken von TFG beschränkt

Betroffen waren die Systeme von Phase Eight, Hobbs und Whistles, die alle zur Londoner Sparte von TFG gehören. Einige Dienste waren nicht verfügbar. Bestellungen, die rund um den Vorfall aufgegeben wurden, könnten sich verzögern.

Die übrigen britischen Marken von TFG, Inside Story und White Stuff, sind laut Unternehmen nicht betroffen. Auch die Geschäftsbereiche in Südafrika und Australien fielen nach den gemeldeten Angaben nicht in den Umfang, da sie auf getrennten IT-Systemen laufen.

Diese Unterscheidung ist angesichts der Größe der Gruppe wichtig: TFG betreibt fast 5.000 Filialen in 18 Ländern und besitzt rund 40 Marken aus den Bereichen Mode, Beauty, Schmuck und Wohnaccessoires. Die aktuelle Störung betrifft nicht das gesamte Netz.

Untersuchung zu möglichem Datenabfluss dauert an

TFG hat die Angreifer bislang nicht identifiziert und nicht offengelegt, wie sie in die betroffene Umgebung gelangt sind. Außerdem hat das Unternehmen nicht geklärt, ob personenbezogene oder sensible Daten kompromittiert wurden.

Das Unternehmen meldete den Vorfall den zuständigen britischen Behörden und beauftragte externe Cybersicherheitsspezialisten. Betroffene Kunden oder Organisationen sollen benachrichtigt werden, falls die Untersuchung ergibt, dass sensible Informationen offengelegt wurden.

Bislang hat TFG einen solchen Befund nicht gemeldet. Während der Prüfung blieben mehrere Systeme offline, doch das Unternehmen nannte kein Datum für die Eindämmung oder die Wiederherstellung.

Was Kunden tun sollten

Kunden, die rund um den Vorfall bestellt haben, sollten mit möglichen Verzögerungen rechnen und keine doppelten Bestellungen aufgeben. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor, die lokale Medien zitierten.

TFG erklärte, Zahlungen würden über einen externen Dienstleister abgewickelt. Das Unternehmen habe nach eigenen Angaben keinen Grund zur Annahme, dass Zahlungsdaten gefährdet seien. Außerdem fordert TFG Kunden vorerst nicht auf, ihre Kontopasswörter zu ändern. Diese Einschätzungen spiegeln den derzeitigen Stand wider und könnten sich ändern, falls die laufende Untersuchung weitere Auswirkungen feststellt.

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Quellen

Dieser Artikel ist eine eigenständige Aufbereitung auf Basis der folgenden Quellen.

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