DreamHost erzwingt E-Mail- und FTP/SFTP-Resets während eines Vorfalls

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DreamHost erzwingt E-Mail- und FTP/SFTP-Resets während eines Vorfalls
Datenlecks

Illustration mit KI erzeugt

DreamHost hat für betroffene E-Mail- und FTP/SFTP-Nutzer erzwungene Passwort-Resets angeordnet, während ein Vorfall, der den File Manager betrifft, weiterhin ungelöst ist. Stand 26. Oktober teilte der Hosting-Anbieter mit, dass die betroffenen Kontoinhaber Wiederherstellungsanleitungen erhalten hatten. Sie konnten sich jedoch erst wieder anmelden, wenn der Kontoinhaber neue Zugangsdaten festgelegt hatte.

Das Unternehmen meldete Verbindungsprobleme beim File Manager erstmals am 23. Oktober. Laut BleepingComputer hat sich die Störung anschließend auf weitere Dienste ausgeweitet. DreamHost bezeichnete die Passwort-Resets als Vorsichtsmaßnahme. Die Wiederherstellungsanleitungen wurden am Wochenende in mehreren Schüben verschickt. Als der Bericht veröffentlicht wurde, war der File Manager weiterhin nicht verfügbar.

In Mitteilungen an die betroffenen Kontoinhaber riet DreamHost, jede E-Mail-Adresse auf Weiterleitungsregeln zu prüfen und unbekannte Weiterleitungsziele zu entfernen. Solche Regeln können eingehende Nachrichten an eine andere Adresse umleiten. Die Warnung belegt jedoch nicht, dass unbefugte Weiterleitungen stattgefunden haben. Der Bericht bestätigte außerdem nicht, ob Nachrichten oder Dateien offengelegt wurden.

DreamHost erklärte, es könne einzelne Postfach- oder FTP-Nutzer nicht direkt kontaktieren. Die Kontoinhaber sollten sie daher per Telefon, SMS oder auf einem anderen Weg informieren, da Nutzer, deren Passwörter zurückgesetzt wurden, unter Umständen nicht auf ihre E-Mails zugreifen können. Die Wiederherstellung des Zugriffs hängt somit davon ab, dass Kontoinhaber sowohl neue Zugangsdaten festlegen als auch die Personen informieren, die diese Konten nutzen.

BleepingComputer berichtete außerdem, dass Nutzer ihre Passwörter bei anderen Diensten ändern sollten, sofern sie ein altes DreamHost-Passwort wiederverwendet haben.

Die Zahl der betroffenen Konten und die Ursache des Vorfalls blieben unklar. BleepingComputer zufolge hatte DreamHost bis zur Veröffentlichung auf wiederholte Nachfragen zum Vorfall, zu seinem Umfang und zu einer möglichen Offenlegung von Dateien und Nachrichten nicht geantwortet.

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Quellen

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