CVE-Datenbank
Archiv bekannter Schwachstellen (CVEs) mit CVSS-Wert, Schweregrad, betroffenen Produkten und Herstellern. Nach Jahr und Schweregrad filterbar.
- CVE-2026-8398Kritisch9.8
Ein Supply-Chain-Angriff kompromittierte die offiziellen Installationspakete von DAEMON Tools Lite (Windows-Versionen 12.5.0.2421 bis 12.5.0.2434), die zwischen ungefähr 8. April 2026 und 5. Mai 2026 über die legitime Website daemon-tools.cc verteilt wurden. Angreifer erlangten unbefugten Zugriff auf die Build- oder Vertriebsinfrastruktur des Anbieters (AVB Disc Soft) und trojanisierten drei Binärdateien: DTHelper.exe, DiscSoftBusServiceLite.exe und DTShellHlp.exe. Diese Dateien wurden mit dem legitimen AVB Disc Soft-Codesignaturzertifikat digital signiert, sodass die bösartigen Installer vertrauenswürdig wirkten und die signaturbasierte Erkennung umgehen konnten.
- CVE-2026-42897Hoch8.1
Unsachgemäße Neutralisierung von Eingaben bei der Webseitengenerierung ('Cross-Site Scripting') in Microsoft Exchange Server ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, Spoofing über ein Netzwerk durchzuführen.
- CVE-2026-20182Kritisch10.0
Mai 2026: Diese Sicherheitshinweis enthält die Details und Informationen zur Behebung einer Schwachstelle, die entdeckt und behoben wurde, nachdem die im Februar 2026 offengelegt wurde. Dieser neue Sicherheitshinweis betrifft eine neue Schwachstelle beim Handshake der Steuerungsverbindung. Der Abschnitt dieses Sicherheitshinweises enthält die Anleitung Show Control Connections, die bei Systemprüfungen hilft. Eine Schwachstelle in der Peering-Authentifizierung in Cisco Catalyst SD-WAN Controller, ehemals SD-WAN vSmart, Cisco Catalyst SD-WAN Manager, ehemals SD-WAN vManage, und Cisco Catalyst SD-WAN Validator, ehemals SD-WAN vBond, könnte es einem nicht authentifizierten entfernten Angreifer ermöglichen, die Authentifizierung zu umgehen und administrative Berechtigungen auf einem betroffenen System zu erlangen. Diese Schwachstelle besteht, weil der Peering-Authentifizierungsmechanismus auf einem betroffenen System nicht ordnungsgemäß funktioniert. Ein Angreifer könnte diese Schwachstelle ausnutzen, indem er speziell gestaltete Anfragen an das betroffene System sendet. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte es dem Angreifer ermöglichen, sich als internes Benutzerkonto mit hohen Berechtigungen, das kein Root-Konto ist, bei einem betroffenen Cisco Catalyst SD-WAN Controller anzumelden. Mit diesem Konto könnte der Angreifer auf NETCONF zugreifen, wodurch er dann die Netzwerkkonfiguration für die SD-WAN-Fabric manipulieren könnte.
- CVE-2026-6473Hoch8.8
Integer-Wraparound in mehreren PostgreSQL-Server-Funktionen ermöglicht es einem unprivilegierten Datenbankbenutzer, den Server zu veranlassen, eine Zuweisung zu klein zu dimensionieren und Out-of-Bounds zu schreiben. Dies kann beliebigen Code als der Betriebssystembenutzer ausführen, unter dem die Datenbank läuft. In Anwendungen, die Benutzereingaben im Gigabyte-Bereich an die relevanten Datenbankfunktionen übergeben, kann der Anbieter der Anwendungseingaben einen Segmentation Fault verursachen. Betroffen sind Versionen vor PostgreSQL 18.4, 17.10, 16.14, 15.18 und 14.23.
- CVE-2026-8496Mittel6.1
A cross-site scripting (XSS) vulnerability exists in Alinto SOGo, version 5.12.7. A maliciously crafted ICS calendar invitation files allows arbitrary JavaScript execution within the authenticated SOGo webmail session. The issue occurs because SVG content embedded in the description field of an ICS file, with an onrepeat event handler, is insufficiently sanitized before being rendered in the webmail interface. A remote attacker can execute JavaScript in the victim's browser when the malicious calendar invite is viewed. Successful exploitation may allow mailbox access, email and contact theft, session hijacking, and other actions allowed by an authenticated user.
- CVE-2026-0257Kritisch9.1
Schwachstellen zur Umgehung der Authentifizierung im GlobalProtect-Portal und -Gateway der Palo Alto Networks PAN-OS®-Software ermöglichen es einem Angreifer, Sicherheitsbeschränkungen zu umgehen und eine nicht autorisierte VPN-Verbindung herzustellen. Panorama und Cloud NGFW sind von diesen Problemen nicht betroffen.
- CVE-2026-41613Hoch8.8
Session Fixation in Visual Studio Code ermöglicht es einem nicht autorisierten Angreifer, Berechtigungen über ein Netzwerk zu erhöhen.
- CVE-2025-40949Kritisch9.1
Eine Schwachstelle wurde in RUGGEDCOM ROX MX5000 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX MX5000RE (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1400 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1500 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1501 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1510 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1511 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1512 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1524 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1536 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX5000 (Alle Versionen < V2.17.1) festgestellt. Betroffene Geräte bereinigen benutzergelieferte Eingaben in der Scheduler-Funktion der Web-UI nicht ordnungsgemäß, sodass Befehle in das Backend der Aufgabenplanung eingeschleust werden können. Dies könnte einem authentifizierten entfernten Angreifer ermöglichen, beliebige Befehle mit Root-Rechten auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem auszuführen.
- CVE-2025-40947Hoch7.5
Eine Sicherheitslücke wurde in RUGGEDCOM ROX MX5000 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX MX5000RE (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1400 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1500 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1501 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1510 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1511 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1512 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1524 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1536 (Alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX5000 (Alle Versionen < V2.17.1) identifiziert. Betroffene Geräte bereinigen benutzergesteuerte Eingaben während der Installation von Feature-Schlüsseln nicht ordnungsgemäß. Dies könnte einem authentifizierten entfernten Angreifer ermöglichen, beliebige Befehle einzuschleusen, was zu Remotecodeausführung mit Root-Rechten auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem führt.
- CVE-2025-40948Mittel6.8
Eine Schwachstelle wurde identifiziert in RUGGEDCOM ROX MX5000 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX MX5000RE (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1400 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1500 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1501 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1510 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1511 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1512 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1524 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX1536 (alle Versionen < V2.17.1), RUGGEDCOM ROX RX5000 (alle Versionen < V2.17.1). Betroffene Geräte validieren Eingaben in der JSON-RPC-Schnittstelle des Webservers nicht ordnungsgemäß. Dies könnte einem authentifizierten entfernten Angreifer ermöglichen, beliebige Dateien aus dem Dateisystem des zugrunde liegenden Betriebssystems mit Root-Rechten zu lesen.
- CVE-2026-34263Kritisch9.6
Aufgrund unsachgemäßer Spring Security-Konfiguration ermöglicht SAP Commerce Cloud einem nicht authentifizierten Benutzer das Einschleusen schädlicher Eingaben, was zu beliebiger serverseitiger Codeausführung führt und schwerwiegende Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Anwendung hat.
- CVE-2026-45321Kritisch9.6
On 2026-05-11, between approximately 19:20 and 19:26 UTC, 84 malicious versions across 42 @tanstack/* packages were published to the npm registry. The publishes were authenticated via the legitimate GitHub Actions OIDC trusted-publisher binding for TanStack/router, but the publish workflow itself was not modified. The attacker chained three known vulnerability classes — a pull_request_target "Pwn Request" misconfiguration, GitHub Actions cache poisoning across the fork↔base trust boundary, and runtime memory extraction of the OIDC token from the Actions runner process — to publish credential-stealing malware under a trusted identity. Each affected package received exactly two malicious versions, published a few minutes apart.
- CVE-2026-42608Kritisch9.1
Grav is a file-based Web platform. Prior to 2.0.0-beta.2, there is a Path Traversal vulnerability within the FormFlash core component. By manipulating the session_id (passed as __form-flash-id in POST requests), an unauthenticated attacker can traverse the filesystem to create arbitrary directories and write an index.yaml file containing attacker-controlled data. This vulnerability can lead to unauthorized modification of application behavior, potential data integrity issues, and service disruption in production environments. This vulnerability is fixed in 2.0.0-beta.2.
- CVE-2026-42271Hoch8.8
LiteLLM ist ein Proxyserver (AI Gateway) zum Aufrufen von LLM-APIs im OpenAI-Format (oder im nativen Format). Von Version 1.74.2 bis vor Version 1.83.7 akzeptierten zwei Endpunkte zur Vorschau eines MCP-Servers vor dem Speichern — POST /mcp-rest/test/connection und POST /mcp-rest/test/tools/list — eine vollständige Serverkonfiguration im Request Body, einschließlich der Felder command, args und env, die vom stdio-Transport verwendet werden. Bei Aufruf mit einer stdio-Konfiguration versuchten die Endpunkte, eine Verbindung herzustellen, wodurch der angegebene command als Unterprozess auf dem Proxy-Host mit den Privilegien des Proxy-Prozesses gestartet wurde. Die Endpunkte waren nur durch einen gültigen Proxy-API-Schlüssel abgesichert, ohne Rollenprüfung. Jeder authentifizierte Benutzer — einschließlich Inhabern von niedrig privilegierten Internal-User-Schlüsseln — konnte daher beliebige Befehle auf dem Host ausführen. Dieses Problem wurde in Version 1.83.7 behoben.
- CVE-2026-42208Kritisch9.8
LiteLLM ist ein Proxy-Server (AI Gateway) zum Aufrufen von LLM-APIs im OpenAI-Format (oder im nativen Format). Ab Version 1.81.16 bis vor Version 1.83.7 fügte eine Datenbankabfrage, die bei der Prüfung von Proxy-API-Schlüsseln verwendet wird, den vom Aufrufer gelieferten Schlüsselwert direkt in den Abfragetext ein, anstatt ihn als separaten Parameter zu übergeben. Ein nicht authentifizierter Angreifer konnte einen speziell präparierten Authorization-Header an beliebige LLM-API-Routen (zum Beispiel POST /chat/completions) senden und so über den Fehlerbehandlungspfad des Proxys diese Abfrage erreichen. Der Angreifer konnte Daten aus der Proxy-Datenbank auslesen und möglicherweise auch verändern, was zu unautorisiertem Zugriff auf den Proxy und die von ihm verwalteten Zugangsdaten führen kann. Dieses Problem wurde in Version 1.83.7 behoben.
- CVE-2026-7891
Ablehnungsgrund: Diese CVE wurde zurückgezogen. Eine erneute Untersuchung bestätigte, dass das gemeldete Verhalten der erwarteten Plattformkonfiguration entspricht und das geschützte Attribut nicht offenlegt.
- CVE-2026-6973Hoch7.2
An Improper Input Validation in Ivanti EPMM before versions 12.6.1.1, 12.7.0.1, and 12.8.0.1 allows a remotely authenticated user with administrative access to achieve remote code execution.
- CVE-2026-0300Kritisch9.8
A buffer overflow vulnerability in the User-ID™ Authentication Portal (aka Captive Portal) service of Palo Alto Networks PAN-OS software allows an unauthenticated attacker to execute arbitrary code with root privileges on the PA-Series and VM-Series firewalls by sending specially crafted packets. The risk of this issue is greatly reduced if you secure access to the User-ID™ Authentication Portal per the best practice guidelines https://knowledgebase.paloaltonetworks.com/KCSArticleDetail by restricting access to only trusted internal IP addresses. Prisma Access, Cloud NGFW and Panorama appliances are not impacted by this vulnerability.
- CVE-2026-41940Kritisch9.8
cPanel- und WHM-Versionen nach 11.40 enthalten eine Authentication-Bypass-Schwachstelle im Login-Flow, die es nicht authentifizierten Remote-Angreifern ermöglicht, unbefugten Zugriff auf das Control Panel zu erlangen.
- CVE-2026-41265Kritisch9.8
Flowise ist eine Drag-&-Drop-Benutzeroberfläche zum Erstellen individueller Large-Language-Model-Abläufe. Vor Version 3.1.0 existiert die spezifische Schwachstelle in der Methode `run` der Klasse `Airtable_Agents`. Das Problem resultiert aus dem fehlenden ordnungsgemäßen Sandboxing bei der Auswertung eines vom LLM generierten Python-Skripts. Unter Verwendung von Prompt-Injection-Techniken kann ein nicht authentifizierter Angreifer, der Prompts an einen Chatflow mit dem Airtable-Agent-Node senden kann, ein LLM dazu bringen, mit einem bösartigen Python-Skript zu antworten, das vom Angreifer kontrollierte Befehle auf dem Flowise-Server ausführt. Diese Schwachstelle ist in Version 3.1.0 behoben.
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