Illustration mit KI erzeugt
CISA nimmt drei aktiv ausgenutzte Schwachstellen in den KEV-Katalog auf
CISA fügt drei aktiv ausgenutzte Schwachstellen in Cisco, Windows und Metabase zum Known Exploited Vulnerabilities (KEV) Katalog hinzu. Dringende Updates empfohlen.
Von künstlicher Intelligenz erzeugter Text, ohne menschliche Überprüfung veröffentlicht. KI-Transparenz
Die drei Sicherheitslücken betreffen Cisco, Windows und Metabase
CISA hat drei Schwachstellen in den Katalog Known Exploited Vulnerabilities (KEV) aufgenommen, für die Belege einer aktiven Ausnutzung vorliegen:
- CVE-2026-20349, eine Schwachstelle bei der Heap-Inspektion in Cisco Secure Firewall Adaptive Security Appliance (ASA) und Firewall Threat Defense (FTD);
- CVE-2026-68820, eine Use-after-free-Schwachstelle im Ancillary Function Driver for WinSock von Microsoft Windows;
- CVE-2026-72898, eine SQL-Injection-Schwachstelle in der Plattform Metabase.
Die genauen betroffenen Produktversionen wurden nicht veröffentlicht.
Warum die Aufnahme in den KEV-Katalog relevant ist
Die Aufnahme in den KEV-Katalog zeigt, dass die Schwachstellen nicht nur theoretischer Natur sind: Es liegen Belege für reale Angriffe oder Ausnutzungsversuche vor.
Das Briefing konkretisiert nicht, welche operativen Auswirkungen die Ausnutzung der einzelnen CVE hat. Generell kann eine Kompromittierung von Firewalls, Windows-Systemen oder öffentlich erreichbaren Plattformen mit Datenbankzugriff jedoch erhebliche Folgen für die Integrität und Verfügbarkeit der betroffenen Umgebungen haben.
Die Richtlinie BOD 26-04: Priorizing Security Updates Based on Risk stuft KEV-Schwachstellen auf öffentlich erreichbaren Assets als besonders kritisch ein, wenn sie die vollständige Kontrolle über das System ermöglichen können.
Empfehlungen für Organisationen
Die Behörden des Federal Civilian Executive Branch (FCEB) müssen die in BOD 26-04 festgelegten Anforderungen an das Schwachstellenmanagement umsetzen und die Behebung besonders riskanter Sicherheitslücken beschleunigen.
Insbesondere sollten sie:
- öffentlich erreichbare Assets identifizieren, auf denen Cisco ASA, Cisco FTD, Windows oder Metabase eingesetzt werden;
- KEV-CVEs priorisieren, die zur vollständigen Kontrolle eines Assets führen können;
- verfügbare Updates gemäß den Empfehlungen der jeweiligen Hersteller installieren;
- vor dem Patchen prüfen, ob Angreifer die Systeme bereits kompromittiert haben.
Für die drei Schwachstellen wurden keine detaillierten Angaben zu Patches, Workarounds oder spezifischen Indicators of Compromise veröffentlicht.
CISA empfiehlt auch Organisationen außerhalb des FCEB, ihr Risikomanagement am KEV-Katalog auszurichten und diese Schwachstellen als operative Priorität statt als gewöhnliche Updates zu behandeln.
Wie neue Schwachstellen für den Katalog vorgeschlagen werden
CISA nimmt Vorschläge über das KEV Nomination Form entgegen. Jede Meldung muss Folgendes enthalten:
- die CVE-Kennung;
- Nachweise für eine Ausnutzung;
- klare Angaben zu möglichen Gegenmaßnahmen.
Nur Schwachstellen mit ausreichenden Belegen können für eine mögliche Aufnahme in den Katalog geprüft werden.
Quellen
Dieser Artikel ist eine eigenständige Aufbereitung auf Basis der folgenden Quellen.
In diesem Artikel behandelte CVEs
- CVE-2026-72898CRITICAL10.0Metabase allows a remote, unauthenticated attacker to inject arbitrary SQL via the '/reset_password' database endpoint and gain administrator access to the connected Metabase instance.
- CVE-2026-20349HIGH8.6A vulnerability in the Remote Access SSL VPN service for Cisco Secure Firewall Adaptive Security Appliance (ASA) Software and Cisco Secure Firewall Threat Defense (FTD) Software could allow an unauthenticated, remote attacker to cause the device to reload unexpectedly, resulting in a denial of servi
- CVE-2026-68820HIGH7.0Use after free in Windows Ancillary Function Driver for WinSock allows an authorized attacker to elevate privileges locally.
