CVE-Datenbank
Archiv bekannter Schwachstellen (CVEs) mit CVSS-Wert, Schweregrad, betroffenen Produkten und Herstellern. Nach Jahr und Schweregrad filterbar.
- CVE-2026-110936Mittel6.7
Eine Schwachstelle wurde in Siemens Software Center (Alle Versionen < V4.0.9.8) identifiziert. Die betroffene Anwendung lädt Dynamic-Link-Bibliotheken (DLLs) aus einem unkontrollierten Suchpfad. Dies könnte einem authentifizierten lokalen Angreifer ermöglichen, eine speziell erstellte DLL in einem Verzeichnis zu platzieren, das die Anwendung durchsucht, was zur Ausführung beliebigen Codes mit den Privilegien der betroffenen Anwendung führt.
- CVE-2026-98432Kritisch9.8
Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: ipv4: Free inet_opt und ireq_opt nach einer RCU-Grace-Period tcp_v4_syn_recv_sock() überträgt die Eigentümerschaft von ireq->ireq_opt auf das Child-Socket (newinet->inet_opt), ohne sie zu kopieren. Eine andere CPU kann gleichzeitig ein erneut übertragenes SYN für denselben Request-Socket verarbeiten und aus tcp_check_req() ein SYNACK senden. tcp_v4_send_synack() und inet_csk_route_req() lesen ireq->ireq_opt nur unter rcu_read_lock(), und ip_build_and_send_pkt() sowie ip_options_build() lesen anschließend opt->optlen zweimal. Der SYNACK-Timer selbst ist kein Problem: Er hält eine Referenz auf seinen Request-Socket, und inet_csk_reqsk_queue_drop() ruft timer_delete_sync() auf, bevor das Child freigegeben werden kann. Seit dem Commit 079096f103fa ("tcp/dccp: install syn_recv requests into ehash table") werden Request-Sockets ohne Halten des Listener-Locks verarbeitet. Daher verhindert nichts, dass das Child-Socket freigegeben wird, während das SYNACK noch erstellt wird. TCP-Child-Sockets haben kein SOCK_RCU_FREE, und inet_sock_destruct() gibt inet_opt mit einem einfachen kfree() frei, was in ip_options_build() zu einem Use-after-free führt. Ein ähnliches Problem besteht bei der Request-Socket-Migration (net.ipv4.tcp_migrate_req=1 oder ein BPF_SK_REUSEPORT_SELECT_OR_MIGRATE-Programm). reqsk_timer_handler() klont den Request-Socket mit inet_reqsk_clone(), sodass der alte Request-Socket und sein Klon denselben ireq_opt teilen, und reqsk_migrate_reset() setzt anschließend den Zeiger im alten Request-Socket zurück. Eine andere CPU, die eine Referenz auf den alten Request-Socket hält, kann diese Optionen noch verwenden (beim Senden eines SYNACK oder beim Erstellen eines Child in tcp_v4_syn_recv_sock()), wenn der Klon freigegeben wird. Auch tcp_v4_reqsk_destructor() verwendet ein einfaches kfree(). Die Leser nutzen bereits RCU, und andere Pfade, die inet_opt ersetzen (do_ip_setsockopt(), cipso_v4_sock_setattr() usw.), verwenden bereits kfree_rcu(). Daher wird kfree_rcu() nun auch in inet_sock_destruct() und tcp_v4_reqsk_destructor() verwendet. IPv6 ist vom ersten Problem nicht betroffen, weil tcp_v6_syn_recv_sock() die Optionen duplziert. tcp_v6_reqsk_destructor() hat dasselbe Migrationsproblem mit ipv6_opt, das nur von CALIPSO gesetzt wird. Dies wird in einem separaten Patch behandelt.
- CVE-2026-76519Kritisch9.8
Eine Schwachstelle in der Funktion Advanced Malware Protection (AMP) von Cisco Secure Email Gateway könnte es einem nicht authentifizierten Angreifer aus der Ferne ermöglichen, beliebige Dateien auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem zu schreiben. Diese Schwachstelle ist auf eine unzureichende Verarbeitung von E-Mail-Anhängen zurückzuführen, wenn der Dateireputationsdienst aktiviert ist. Ein Angreifer könnte diese Schwachstelle ausnutzen, indem er eine E-Mail mit einem manipulierten Anhang über ein betroffenes Gerät sendet. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte es dem Angreifer ermöglichen, beliebige Dateien zu schreiben und Befehle mit Root-Privilegien auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem auszuführen.
- CVE-2026-97205Hoch8.1
NGINX Plus and NGINX Open Source have a vulnerability in the ngx_http_core_module module. When asynchronous file I/O (AIO) is enabled in certain configurations, processing a Server Side Includes (SSI) page containing “include virtual” commands may trigger a Use-After-Free (UAF) in the NGINX worker process. This may cause memory corruption or a worker process crash. Additionally, attackers can execute code on systems with Address Space Layout Randomization (ASLR) disabled or when the attacker can bypass ASLR. Impact: This vulnerability may allow remote attackers to cause a denial-of-service (DoS) on the NGINX system, corrupt its memory, or possibly trigger code execution. There is no control plane exposure; this is a data plane issue only. Note: Software versions which have reached End of Technical Support (EoTS) are not evaluated.
- CVE-2026-93479Hoch8.1
A vulnerability exists in NGINX Plus and NGINX Open Source when a map directive uses regex matching and the root directive or access log format references the map's regex capture variables before referencing the map output variable. Alternatively, the same result could be achieved by using a non-cacheable variable in a string expression under certain conditions. An unauthenticated attacker along with conditions beyond their control can exploit this vulnerability by sending crafted HTTP requests. This may cause a heap buffer overflow in the NGINX worker process leading to a restart. Additionally, attackers can execute code on systems with Address Space Layout Randomization (ASLR) disabled or when the attacker can bypass ASLR. Impact: This vulnerability may allow remote attackers to cause a denial-of-service (DoS) on the NGINX system or to possibly trigger a code execution. There is no control plane exposure; this is a data plane issue only. Note: Software versions which have reached End of Technical Support (EoTS) are not evaluated.
- CVE-2026-15176Hoch8.1
A vulnerability exists in NGINX Plus and NGINX Open Source when a location is configured that uses the alias directive together with rewrite and a set or return directive referencing the $request_filename variable. Alternatively, the same result could be achieved when the $request_filename variable is used in an access log format directive. An unauthenticated attacker along with conditions beyond their control can exploit this vulnerability by sending crafted HTTP requests. This may cause a heap buffer overflow in the NGINX worker process leading to a restart. Additionally, attackers can execute code on systems with Address Space Layout Randomization (ASLR) disabled or when the attacker can bypass ASLR. Impact: This vulnerability may allow remote attackers to cause a denial-of-service (DoS) on the NGINX system or to possibly trigger a code execution. There is no control plane exposure; this is a data plane issue only. Note: Software versions which have reached End of Technical Support (EoTS) are not evaluated.
- CVE-2026-92392Hoch8.1
Während eines Uploads verarbeitet curl ein vom Server empfangenes HTTP/2-`RST_STREAM` (mit dem Grund `HTTP_1_1_REQUIRED` oder `REFUSED_STREAM`) fehlerhaft, was zu einer Use-after-Free-Schwachstelle bei einem `struct Curl_easy`-Objekt führt.
- CVE-2026-106931Hoch7.8
SiteGuard Server Edition enthält eine OS-Command-Injection-Schwachstelle, die es einem Angreifer ermöglichen könnte, beliebige OS-Befehle mit root- oder SYSTEM-Privilegien auf dem System auszuführen, auf dem das betroffene Produkt läuft.
- CVE-2026-110447
Collabora Online Built-in CODE Server vor 26.4.303 (richdocumentscode), eine Nextcloud-App, ermöglicht die Ausführung von Remote-Code, wie im September und Oktober 2026 in freier Wildbahn ausgenutzt, eine andere Schwachstelle als CVE-2025-66208. Es handelt sich um eine OS-Command-Injection in proxy.php, wenn der CODE-Server nicht läuft (z. B. weil das Produkt kürzlich neu gestartet wurde). Die Schwachstelle ist bei eigenständigen Collabora-Online-Servern nicht vorhanden; betroffen ist ausschließlich diese Bereitstellung mit CODE Server.
- CVE-2026-103849Kritisch10.0
Adobe Commerce ist von einer Schwachstelle betroffen, die auf unzureichender Neutralisierung von Sonderzeichen in einer Template-Engine (CWE-1336, Improper Neutralization of Special Elements Used in a Template Engine) beruht und zur Ausführung beliebigen Codes im Kontext des aktuellen Benutzers führen kann, wodurch potenziell erhöhte Zugriffsrechte oder die Kontrolle über das Konto oder die Sitzung des Opfers erlangt werden können. Für die Ausnutzung dieses Problems ist keine Benutzerinteraktion erforderlich. Der Scope wird geändert.
- CVE-2026-106173Kritisch9.8
A improper limitation of a pathname to a restricted directory ('path traversal') vulnerability in Fortinet FortiSIEM 7.5.0 may allow attacker to execute unauthorized code or commands via specially crafted packets.
- CVE-2026-105445
Eine Schwachstelle bei der Zuweisung von Berechtigungen (Incorrect Privilege Assignment) in der Funktion zur Umwandlung von Konten in Organisationen von Docker Hub ermöglichte es einem authentifizierten Angreifer, ein von ihm kontrolliertes persönliches Zugriffstoken (Personal Access Token, PAT) einem anderen Docker-Hub-Benutzer zuzuweisen, ohne das Token-Geheimnis zu rotieren oder zu widerrufen. Das unveränderte PAT authentifizierte sich dann beim Registry als Empfänger und konnte innerhalb seines Geltungsbereichs Images in Repositories, auf die dieser Benutzer zugreifen kann, einschließlich Organisations-Repositories, abrufen, hochladen oder löschen.
- CVE-2026-109412Kritisch9.9
Ein exponierter, gefährlicher Endpunkt in Ivanti Neurons Patch for Intune ermöglicht es einem entfernten, authentifizierten Angreifer, sensible Authentifizierungsinformationen preiszugeben.
- CVE-2026-106042Kritisch9.9
Eine Schwachstelle vom Typ External Control of File Name or Path in Ivanti Xtraction vor Version 2026.4 ermöglicht es einem entfernten, authentifizierten Angreifer, von der Anwendung erzeugte Anfragen auf einen vom Angreifer kontrollierten Endpunkt umzuleiten und die von der Anwendung übermittelten EPMM-Connector-Zugangsdaten zu erlangen.
- CVE-2026-104935Hoch8.6
Authentifizierungsumgehung durch Spoofing in ICS vor Version 25.1.3.0 ermöglicht es einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer, beliebige Befehle auszuführen. Dies betrifft ICS-Version 22.7R2.14 oder früher nicht.
- CVE-2026-65162Kritisch10.0
NVIDIA AIStore for Linux contains a vulnerability in the legacy ETL Kubernetes PodSpec initialization API where a remote attacker may supply Kubernetes host-namespace and container-security settings. A successful exploit may lead to code execution, privilege escalation, information disclosure, data tampering, and denial of service.
- CVE-2026-92883Hoch8.7
GitLab hat ein Problem in GitLab CE/EE behoben, das alle Versionen ab 19.1 vor 19.2.8, ab 19.3 vor 19.3.5 und ab 19.4 vor 19.4.2 betrifft. Unter bestimmten Bedingungen hätte ein authentifizierter Benutzer dadurch über ein speziell gestaltetes Repository beliebiges JavaScript im Kontext der Browsersitzungen anderer Benutzer ausführen können, aufgrund unzureichender Bereinigung von HTML-Attributen in der syntaxhervorgehobenen Ausgabe.
- CVE-2026-97229Kritisch10.0
GitLab hat ein Problem in GitLab CE/EE behoben, das alle Versionen ab 19.2 vor 19.2.8, 19.3 vor 19.3.5 und 19.4 vor 19.4.2 betrifft und das unter bestimmten Bedingungen einem nicht authentifizierten Benutzer ermöglicht hätte, über einen speziell erstellten regulären Ausdruck in einer CI/CD-Konfiguration beliebigen Code auf dem GitLab-Server auszuführen, aufgrund unzureichender Validierung regulärer Ausdrücke.
- CVE-2026-14814Hoch8.2
GitLab hat ein Problem in GitLab CE/EE behoben, das alle Versionen vor 19.2.8, 19.3 vor 19.3.5 und 19.4 vor 19.4.2 betrifft und das unter bestimmten Bedingungen einem Benutzer ermöglicht hätte, zwischengespeicherte Antworten für Raw-Repository-Dateien zu manipulieren, wodurch die CI/CD-Pipelines gezielter Benutzer speziell präparierte Inhalte ausgeführt hätten und möglicherweise geschützte Umgebungsvariablen offengelegt worden wären, aufgrund unzureichender Validierung von Repository-Referenzen.
- CVE-2026-16301Hoch8.5
GitLab hat ein Problem in GitLab CE/EE behoben, das alle Versionen von 18.7 vor 19.2.8, 19.3 vor 19.3.5 und 19.4 vor 19.4.2 betrifft und das unter bestimmten Bedingungen einem authentifizierten Benutzer mit Developer-Rolle die unautorisierte Ausführung von CI/CD-Pipelines auf protected branches ermöglicht hätte, aufgrund unzureichender Autorisierungsprüfungen im downstream pipeline creation service.
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